Schlafstörungen

Schlafzimmer - Schlafstörungen behandelnMüde Frau am MorgenSchlafstörungen überwinden - entspannt aufwachen

Wir möchten Sie auf dieser Seite über die Thematik der Schlafstörungen informieren sowie einen Einblick darin vermitteln, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Hypnosetherapie an unserer Praxis für Sie sinnvoll sein kann. Wir können und möchten keine Heilungsverprechen abgeben.
Bitte beachten Sie auch den Absatz über Kontraindikationen.
Erklärungen zu den hier verwendeten fachsprachlichen Begriffen finden Sie unter Glossar.

Was sind Schlafstörungen?

Grob unterscheidbar sind zum einen Störungen des Schlafverhaltens mit organischen als auch solche mit nicht-organischen Ursachen. Wir widmen uns in der Hypnotherapie primär den Schlafstörungen mit nicht-organischen Ursachen. Diese werden unterteilt in "Dyssomnien" und "Parasomnien".
  
Als "Dyssomnien" bezeichnet man primär psychogene, also hauptsächlich psychisch bedingte Zustandsbilder mit einer Störung von Dauer, Qualität oder Zeitpunkt des Schlafs auf Grund emotionaler Ursachen, d.h.Insomnie (Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Früherwachen), Hypersomnie (übermäßiges Schlafbedürfnis) und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Der Begriff "Parasomnie" beschreibt das Auftreten abnormer Episoden während des Schlafs. Im Erwachsenenalter sind diese psychogenen Störungen vorwiegend das Schlafwandeln, Pavor nocturnus und Alpträume.

Oftmals ist die Schlafstörung Ausdruck oder Begleiterscheinung einer anderen psychischen oder körperlichen Erkrankung. So geht fast jede depressive Erkrankung mit Schlafstörungen einher, nicht selten zeigen sich Schlafstörungen als erstes Symptom der depressiven Störung. Daher ist eine genaue Einzelfallbetrachtung mit anschließender Diagnose unerlässlich, um abzuklären, ob tatsächlich die Schlafstörung als primäres, eigenständiges Krankheitsbild zu behandeln ist.

Von Mensch zu Mensch gibt es erhebliche Unterschiede in der Wahrnehmung dessen, was "ausreichender, guter" Schlaf ist. Daher lässt sich eine diagnostische Leitlinie nicht an allgemeingültigen Angaben wie beispielsweise einer bestimmten Schlafdauer festlegen. Vielmehr ist das subjektive Empfinden des Betroffenen entscheidend dafür, ob eine "Schlafstörung" diagnostiziert werden kann. 
 
Der ICD-10 definiert hierfür:

  • Klagen über Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder eine schlechte Schlafqualität.

  • Die Schlafstörungen treten wenigstens dreimal pro Woche mindestens 1 Monat lang auf.

  • Es besteht ein überwiegendes Beschäftigtsein mit der Schlafstörung und nachts und während des Tages eine übertriebene Sorge über deren negative Konsequenzen.

  • Die unbefriedigende Schlafdauer oder -qualität verursacht entweder einen deutlichen Leidensdruck oder wirkt sich störend auf die Alltagsaktivitäten aus.

Einschlafstörungen

Obgleich erschöpft und müde, liegt der Betroffene außergewöhnlich lange wach, oft stundenlang, bis sich der Schlaf einstellt.
In Extremfällen kommt es zu einem Nicht-Einschlafen-Können während einer ganzen oder sogar mehrerer Nächte in Folge.

Während des Wachens fühlt sich der Betroffene unruhig, ängstlich, depressiv und häufig gequält von Grübeleien und Sorgen, die "nicht abschaltbar" erscheinen. Die Themen Gesundheit, persönliche Probleme, Krankheit und Tod bestimmen das Gedankenrasen.
Da die natürliche Funktion des Schlafes - die reinigende Verarbeitung von Gedanken und Gefühlen - behindert ist, entladen sich diese eigentlich im REM-Schlaf ablaufenden Prozesse im Wachzustand, der Betroffene erlebt vor seinem inneren Auge traumähnliche Phantasien. Neben den massiven Einschränkungen, die sich durch den Schlafentzug geistig und körperlich im Alltag ergeben, belastet gerade die Einschlafstörung das emotionale Erleben massiv; die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung einer manischen oder depressiven Störung steigt deutlich an.

Durchschlafstörungen

Menschen, die an Durchschlafstörungen leiden, erwachen während der Nacht häufig, jedoch ohne dass es dafür äußere Anlässe oder körperliche Ursachen wie Harndrang oder Durst gibt. Die einzelnen Schlafabschnitte sind objektiv und subjektiv zu kurz, um tiefe Erholung zu ermöglichen.
Beim so genannten "Morgendlichen Früherwachen" endet der Nachtschlaf zwei oder mehr Stunden vor der gewohnten Zeit, obwohl der Betroffene sich nicht ausgeschlafen fühlt und weiterhin ein Schlafbedürfnis empfindet.
Häufig tritt die Kombination von Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie morgendlichem Früherwachen auf.

Bei wiederholt erlebter Insomnie kann es zu einer erhöhten Angst vor Schlaflosigkeit und zu einer ständigen Beschäftigung mit ihren Konsequenzen kommen. Dies führt zu einem Circulus vitiosus mit der Neigung zur Chronifizierung.
 
Parasomnien - Alpträume

Träume, die Angst erzeugen und geprägt sind von Grausamkeit, Brutalität, Verletzung und Tod lassen - wenn Sie gehäuft auftreten und den Schlafenden erwachen lassen - einen erheblichen Leidensdruck entstehen. Das Auftreten von Alpträumen lässt sich häufig mit belastenden Ereignissen wie Krankheiten, Unfällen, Prüfungen, Operationen oder gravierenden persönlichen Veränderungen in Verbindung bringen. Hier stellen sie im Grunde misslungene Versuche des Unbewussten dar, die belastende Situation zu meistern und eine persönlichen Weiterentwicklung oder Stärkung daraus zu beziehen. Auch Alkohol- oder Drogenkonsum kann zu Alpträumen führen.

Wie kann die EHT®-Hypnotherapie helfen?

Unserer Erfahrung gemäß bietet die EHT®-Hypnotherapie vielen Menschen mit Schlafstörungen außergewöhnlich rasch wirksame Ansätze der Symptomlinderung und vollständigen Heilung.
Tiefe neuronale Entspannung im therapeutischen Trancezustand, die psychische Neuordnung
effektiv befördernde Suggestionen und die verblüffend hohe Wirksamkeit energetischer Angstlösungs-Techniken können zu dauerhaftem Erfolg führen.
So kann zum einen der Angst-Schlaflosigkeits-Kreislauf durchbrochen werden.
Zum anderen erlauben es hypnotherapeutische Interventionen, profunde Problemlösungen zu erzielen, so dass die Notwendigkeit, problematische Themen in der Ruhe der Nacht "bearbeiten" zu müssen, nicht länger besteht.
Die Fokussierung hin zu körperlicher und geistiger Balance, Entspannung und Wohlgefühl kann über die Nacht hinaus in den Alltag des Klienten hinein wirken und ermöglicht so das Entstehen eines Lebensumfeldes, in dem Ruhe und Erholung integrale Bestandteile sein dürfen.

Für welche Indikationen eignet sich die EHT®-Hypnose in der Schlafstörungsbehandlung erfahrungsgemäß besonders gut?

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen | Morgendliches Früherwachen
  • Alpträume
     

Welche Techniken können im Rahmen der EHT®-Behandlung zur Anwendung kommen?

  • Energetische Ansätze wie EFT®, DMT®, Herzessenz®
  • Erlernen der Selbsthypnose
  • Hypnoanalyse | Regression
  • Systemische Hypnotherapie
  • Ressourcenstärkung | Ich-Stärkung

Schlafstörungen überwinden - gut durchschlafenSchlafende Frau

Ihre Therapie

Therapiedauer:

Bei der EHT®-Hypnosetherapie handelt es sich um eine zeitlich klar begrenzte Therapie.
Für die beschriebene Indikation ist Ihre Therapiedauer in der Regel auf 6 bis 8 Sitzungen begrenzt.
Jede dieser Sitzungen umfasst 2 Therapiestunden sowie nach individueller Abstimmung eine einstündige Energetisierung, welche die Regeneration und Reintegration unterstützt.
Für Klienten, die aus anderen (Bundes-)Ländern anreisen, besteht u.U. die Möglichkeit, jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen.
Der therapeutische Prozess wird durch telefonische Betreuung zwischen und nach den Sitzungen begleitet.
  
Unsere Leistungen
  • EHT®-Intensiv-Sitzung bei Schlafstörungen
    - Inklusive Ihrer kostenfreien telefonischen Nachbetreuung
    - Inklusive Ihrer individuellen Arbeitsmaterialien und EHT®-Hypnose-CDs
    - EHT®-Hypnose
    - EFT, DMT, TAT, EMDR, NAEM, NLP, Time-Line-Therapy u.a. - je nach Problematik
    - zusätzliche Vermittlung kraftvoller Selbsthilfetechniken, u.a.:
  • EHT®-Direct-Drive- die sitzungs-flankierende Selbsthypnose!
    Die durch die Hypnos®-Therapeuten entwickelte Selbsthypnosetechnik EHT®-Direct-Drive ist eine in vielen Fällen hocheffektive Technik zur körperlichen und geistigen Selbstbeeinflussung. So können eigene Suggestionen in hypnotischer Trance im Unterbewusstsein verankert und dadurch oftmals anhaltende Resultate erzielt werden.
    Durch einen in Tiefentrance geankerten Befehl und ein eigens hierfür entwickeltes Trainingsmodul innerhalb der ersten zwei Sitzungen ist es möglich, eine Art "Hypnose-Reflex" zu etablieren.
    So werden Sie sich - ein optimales Einhalten des Übungsplanes vorausgesetzt - an jedem Ort in jeder Situation in tiefe Hypnose und sogar in Wachhypnose versetzen können. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Methode einen deutlich verbesserten Zugriff auf innere Potenziale ermöglicht.

  • Näheres zum Ablauf einer Sitzung finden Sie unter den Rubriken
    Häufig gestellte Fragen
    Unsere Methode

Wir möchten aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass sich unsere Tätigkeit als Hypnotherapeuten (staatl. zugelassen zur Psychotherapie /HPG) grundlegend von der Tätigkeit des Arztes abgrenzt, indem keine medizinischen Diagnosen gestellt oder Heilungsversprechen abgegeben werden.
Es werden keine Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention sollte durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.
Kurzfristige- und Akutinterventionen können nicht durchgeführt werden.
Die Therapeuten entscheiden im Einzelfall über Annahme oder Ablehnung einer Behandlung.

  • Welche Faktoren sprechen generell gegen einen Behandlungsbeginn bei HYPNOS®?
    Die Kontraindikationen:

     
  • Das Beschwerdebild ist als psychotisch einzustufen, umfasst also z.B. Wahn und/oder Halluzinationen.
  • Das Beschwerdebild ist so massiv, dass eine stationäre Behandlung einer ambulanten Unterstützung vorzuziehen ist.
  • Es liegt subakute oder akute Suizidalität (Selbstmordgefährdung) vor.
  • Es ist eine Akutintervention, also ein sofortiger Behandlungsbeginn notwendig.
  • Es liegt eine Suchterkrankung (außer Nikotinsucht) vor.
  • Es besteht Eigen- oder Fremdgefährdung.
  • Eine psychiatrische, psychotherapeutische oder neurologische Behandlung wurde bereits aufgenommen und es besteht seitens des Arztes oder Behandlers kein Einverständnis bezüglich des Beginns einer Hypnotherapie.
  • Es besteht eine gefährdende Anfallserkrankung, z.B. Epilepsie.
  • Es besteht eine Erkrankung, deren Auswirkungen eine aktive Teilnahme am therapeutischen Prozess oder aber die körperliche Entspannungsfähigkeit stark behindern (z.B. Demenzerkrankungen, starke Schwerhörigkeit, Hyperkinesen, massive Atembeschwerden / besonders mit Husten).
  • Es liegen starke, nicht eingestellte Herz- und Kreislaufbeschwerden vor.
  • Es besteht keine Bereitschaft zu Offenheit und Kooperation.
  • Es liegt kein eigener Wunsch nach Veränderung vor.
  • Wenn Sie sich fragen, ob unsere Methode auch für Ihre Problemstellung geeignet ist, schicken Sie uns eine
    E-Mail (wird ausschließlich von den Therapeuten empfangen und gelesen),
    wir beraten Sie unverbindlich!

    Telefonisch klären wir Ihre Fragen gern unter 030 / 4000 97 80.
    Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Gern rufen wir Sie auch zurück - hinterlassen Sie uns Ihre Nachricht!
      
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